Neues Busnetz Grenchen: 70'000 Fahrgäste mehr
Das neue Busnetz in Grenchen kommt gut an: Seit der Einführung im Dezember 2025 nutzen deutlich mehr Menschen das Angebot von AREMO. Bisher stiegen die Fahrgastzahlen gegenüber dem Vorjahr um rund fünf Prozent. Gleichzeitig sind die Busse deutlich pünktlicher unterwegs.
Seit Dezember 2025 ist Grenchen mit einem neu gestalteten Busnetz unterwegs. Gemeinsam mit dem Kanton Solothurn und weiteren Beteiligten hat AREMO das Angebot grundlegend überarbeitet. Das Ziel: einfachere Linienführungen, ein einheitlicher Fahrplan und bessere Verbindungen für Grenchen und die umliegenden Gemeinden.
Die erste Bilanz fällt positiv aus. AREMO verzeichnete bisher rund 1,38 Millionen Fahrgäste im Busnetz Grenchen. Das sind rund 70'000 mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres – ein Zuwachs von fünf Prozent. Auch die Pünktlichkeit hat sich deutlich verbessert: Von Januar bis August 2026 waren 96 Prozent der Busse pünktlich unterwegs. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 89 Prozent.
«Die steigenden Fahrgastzahlen zeigen uns, dass das neue Busnetz bei der Bevölkerung ankommt. Besonders freut uns, dass wir nicht nur mehr Verbindungen anbieten, sondern auch deutlich pünktlicher unterwegs sind. Das ist ein echter Mehrwert für unsere Fahrgäste», freut sich Michael Hofer, Standortleiter Grenchen.
Einfacheres Netz, mehr Verbindungen
Mit dem neuen Buskonzept wurde das Liniennetz von 14 auf neun Linien vereinfacht und das Angebot gleichzeitig um rund 360'000 Fahrplankilometer pro Jahr ausgebaut. Die Fahrgäste profitieren von einem übersichtlicheren Netz, einheitlichen Fahrplänen und zusätzlichen Verbindungen. Alle Gemeinden rund um Grenchen sind heute an sämtlichen Wochentagen mit dem Bus an Grenchen angebunden.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung auf der Linie 28 zum Unteren Grenchenberg. Seit der Einführung eines einheitlichen, ganzjährig gültigen Fahrplans haben sich die Fahrgastzahlen auf dieser Freizeitlinie im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 verdoppelt.
Pünktlicher und zuverlässiger unterwegs
Neben den steigenden Fahrgastzahlen zeigt sich der Erfolg des neuen Buskonzepts auch im täglichen Betrieb. Dank angepasster Fahrzeiten und zusätzlicher Zeitreserven sind die Busse zuverlässiger unterwegs. Für die Fahrgäste bedeutet dies insbesondere bessere Chancen, ihre Anschlüsse zu erreichen. Gleichzeitig ermöglichen die neuen Fahrpläne dem Fahrpersonal eine ruhigere und vorausschauendere Fahrweise. Das neue Busnetz wird laufend weiterentwickelt. Rückmeldungen aus der Bevölkerung und den Gemeinden wurden bereits vor der Einführung berücksichtigt. Auch danach konnten erste Verbesserungen umgesetzt werden. Dazu gehört beispielsweise eine zusätzliche Frühverbindung von Lengnau BE zum Bahnhof Grenchen Süd mit Anschluss an die ersten Fernverkehrszüge der SBB. Weitere Anpassungen folgen mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2026.
Moderne Busse für die Zukunft
Auch bei der Fahrzeugflotte investiert AREMO in die Zukunft. Sechs neue Diesel-Hybridbusse von Daimler Buses sind bereits im Einsatz und tragen das neue Erscheinungsbild von AREMO. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für die schrittweise Elektrifizierung des Busnetzes. Eine neue Einstellhalle befindet sich im Bau. Ab 2028 sollen in Grenchen die ersten fünf Elektrobusse unterwegs sein.
Dokumente
Medien
Von rechts nach links:
Anita Panzer (Verwaltungsratspräsidentin Busbetrieb Solothurn Grenchen und Umgebung AG)
Susanne Sahli (Gemeindepräsidentin Grenchen)
Sandra Kolly (Regierungsrätin Kanton Solothurn)
Fabian Schmid (Direktor Busbetrieb Solothurn Grenchen und Umgebung AG)
Patrick Marti (Gemeindepräsident Zuchwil)